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  1. Glossar

    1. A
    2. B
    3. D
    4. E
    5. G
    6. H
    7. J
    8. K
    9. L
    10. M
    11. N
    12. O
    13. P
    14. R
    15. S
    16. T
    17. V
    18. Z
  2. Anach oben

    1. AbnahmestelleOrt, an dem Strom oder Erdgas vom örtlichen Verteilnetzbetreiber an den Abnehmer übergeben wird.
    2. Arbeit kWhAls Arbeit bezeicnet man die entnommene oder eingespeiste Menge Energie (auch Wirkarbeit genannt). Meistens wird diese in Kilowattstunden oder Megawattstunden gemessen.
    3. ArbeitspreisArbeitspreis ist der Preis je Einheit in ct/kWh oder €/MWh
    4. AskPreis, zu dem ein Verkäufer sein Produkt verkaufen möchte. Das Gegenteil ist Bid.
    5. AusgleichsenergieEnergie, die genutzt wird um prognostizierte und tasächliche Entnahmen oder Einspeisungen durch zu- und Abschaltung von Kraftwerken in einem Bilanzkreis auszugleichen.
    6. Ausspeisenetzbetreiber (ANB)Bezeichnung für einen Netzbetreiber, der an einem Ausspeisepunkt Erdgas an einen Kunden übergibt.
    7. AusspeisepunktOrt, an dem Erdgas aus einem Gastransportnetz an ein Verteilnetz oder an einen Kunden übergeben wird.
  3. Bnach oben

    1. BaseloadBase wird auch als Grundlast bezeichnet. Lieferungen in Base sind Mengen mit einer festen Leistung zwischen 00:00 und 24:00 Uhr.
    2. BearishAls Bearish wird eine Stimmung am Finanzmarkt bezeichnet. Bei einem Bear Market wird mit fallenden Preisen gerechnet.
    3. BenutzungsdauerDer Quotient aus der Jahresmenge (kWh/a) und der maximalen Jahresleistung (kW) gibt Auskunft über die Beanspruchung des Netzes durch den Endverbraucher.
    4. BidPreis, zu dem ein Käufer bereit ist ein Produkt zu kaufen. Das Gegenteil ist Ask.
    5. BilanzkreisEin Bilanzkreis ist ein virtuelles Energiemengenkonto, in dem Stromlieferanten und Stromkunden zusammengefasst werden. Über diese Bilanzkreise geben Übertragungsnetzbetreiber den Händlern die Möglichkeit alle Ein- und Ausspeisungen stabil zu halten. Abweichungen im Bilanzkreis werden dann über Ausgleichs- und Regelenergie ausgeglichen.
    6. BilanzkreisverantwortlicherEin Bilanzkreisverantwortlicher ist in der Regel ein Händler oder Endkunde, der gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber für die Leistungsbilanz im Bilanzkreis in administrativer Hinsicht verantwortlich ist.
    7. BrennwertBemessungseinheit der in einem Stoff enthaltenen thermischen Energie. Der Brennwert von Erdgas gibt die Wärmemenge in kWh/m³ an, die bei Verbrennung freigesetzt wird.
    8. BullishAls Bullish wird eine Stimmung am Finanzmarkt bezeichnet. Bei einem Bull Market wird mit steigenden Preisen gerechnet.
  4. Dnach oben

    1. DauerlinieBeschreibung der Häufigkeit der Leistungswerte (kW) in einem bestimmten Zeitraum. Dabei werden die Messwerte beginnend mit den größten der Größe nach sortiert. Aus der Dauerline kann die Anzahl der Über- oder Unterschreitungen der Leistungswerte bestimmt werden.
    2. Day-Ahead MarketAm Day Ahead Market wird der Strom oder das Erdgas für die Lieferung am nächsten Tag gehandelt. Liegt der Lieferzeitpunkt weiter in der Zukunft spricht man von einem Terminmarkt.
  5. Enach oben

    1. EEXDie European Energy Exchange (EEX) ist die Energiebörse Deutschlands mit Sitz in Leipzig. Sie wurde durch die Fusion der Leipzig Power Exchange und der European Power exchange im Jahre 2002 gegründet.
    2. Eigenerzeugung/Eigenerzeugerwerden genannt, die elektrischen Strom mit einer industriellen oder privaten Anlage zur eigenen Verwendung produzieren.
    3. EmissionshandelMarktwirtschaftliches Instrument der Umweltpolitik mit dem Ziel die im Kyoto-Protokoll festgelegten Klimaschutzziele zu erreichen. Die EU hatte festgelegt seine Treibhausgasemissionen in der Periode 2008 -2012 um acht Prozent zu reduzieren.
    4. EnergieEnergie ist eine fundamentale physikalisch Größe. Sie besitzt die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Die Energieversorger messen die an die Kunden gelieferte Energie in Kilowattstunden (kWh).
    5. EnergiedatenmanagementAls Energiedatenmanagement (EDM) bezeichnet man die Erfassung und Verarbeitung der Messdaten. Sie sind die Grundlage für die Abrechnung der Energie- und Netznutzungkosten.
    6. EnergiemanagementsystemeManagementsysteme zur systematischen Erfassung des Energieverbrauchs, der Bewertung des Energieverbrauchs sowie der Optimierung des Energieverbrauches. EnMS DIN EN ISO 50001
    7. ErdgasErdgas gehört zu den fossilen Brennstoffen und kommt in unterirdischen Lagerstätten vor. Es besteht hauptsächlich aus Methan und anderen Bestandteilen. Es wird häufig zur Beheizung von Räumen, als Prozesswärme und zur Stromerzeugung genutzt.
    8. Erneuerbare EnergienEnergieträger, die prktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder verhältnismäßig schnell erneuern. Als nutzbare Energieressourcen zählen u. a. Wasserkraft, Windernergie, Solarenergie und nachwachsende Rohstoffe. Derzeit stammen rund 3% des Stroms in Deutschland aus Erneuerbaren Energien.
    9. Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEGZweck dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima-und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien zu fördern.
  6. Gnach oben

    1. GastagDer Gastag beginnt täglich um 6:00 Uhr und endet am Folgetag um 5:59:59 Uhr morgens.
    2. GaswirtschaftsjahrDas Gaswirtschaftsjahr beginnt am 1. Oktober 6:00 Uhr eines Jahres und läuft bis zum 1. Oktober 6:00 Uhr des Folgejahres.
    3. Grundlast (auch Grundleistung)Grundlast ist die Belatung des Stromnetzes die während einer bestimmten Zeitperiode nicht unterschritten wird. Sogenannte Grundlastkraftwerke (Braunkohle-und Laufwasserkraftwerke) werden zur Abdeckung des Strombedarfes eingesetzt.
  7. Hnach oben

    1. H-GasErdgas wird je nach Methangehalt in die Gasarten H-Gas und L-Gas unterschieden. Das H steht hierbei für "high" caloric gas und hat ein Methangehalt con 87 bis 99 Vol. % und dadurch einen höheren Brennwert als L-Gas.
    2. HubAls Hub bezeichnet man sogenannte Knotenpunkte von Erdgaspipelines. An diesen Hubs werden in der Regel Handelsgeschäfte abgeschlossen.
    3. Höchstlast (auch Höchstleistung)Maximale elektrische Leistung während einer bestimmten Zeitperiode (Jahres-, Monats- oder Tageshöchstleistung).
  8. Jnach oben

    1. JahreshöchstlastDie höchste in einer Viertelstunde eines Jahres gemessene Leistung.
    2. JahresleistungspreisDer auf die Jahreshöchstlast bezogene Leistungspreis.
  9. Knach oben

    1. KonzessionsabgabeEntgelte, die ein Netzbetreiber an Gemeinden bezahlt, damit dieser das Recht bekommt für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen öffentliche Wege zu nutzen. Diese sind Bestandteil der vom Verbraucher zu bezahlenden Netznutungsentgelte. Rechtsgrundlage ist die Konzessionsabgabenverordnung (KAV).
    2. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)Zeitgleiche Nutzung der Abwärme bei der Stromerzeugung als Wärme oder auch Kälte. Durch die zeitgleiche Nutzung von Wärme und Strom werden Nutzungsgrade von bis zu 90% der eingesetzten Primärenergie erreicht. KWK-Anlagen sind beispielsweise Blockheizkraftwerke, Gasturbinen mit Abhitzekessel, Dampfturbinenanlagen, Brennstoffzellen, Stirlingmotoren.
    3. Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz - KWKGZweck des Gesetzes ist es, im Interesse der Energieeinsparung, des Umweltschutzes und der Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung einen Beitrag zur Erhöhung der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung in der Bundesrepublik Deutschland auf 25 Prozent bis zum Jahr 2020 durch die Förderung der Modernisierung und des Neubaus von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen), die Unterstützung der Markteinführung der Brennstoffzelle, und die Förderung des Neu- und Ausbaus von Wärm- und Kältenetzen sowie des Neu- und Ausbaus von Wärme- und Kältespeichern, in die Wärme oder Kälte aus KWK-Anlagen eingespeist wird, zu leisten.
  10. Lnach oben

    1. L-GasErdgas wird je nach Methangehalt in die Gasarten H-Gas und L-Gas unterschieden. Das L steht hierbei für "low" caloric gas und hat ein Methangehalt con 80 bis 87 Vol. % und dadurch einen niedrigeren Brennwert als H-Gas.
    2. LastgangErfassung des Leistungswert in einem bestimmten Zeitraum ( 1/4-h Strom, 1-h Erdgas) zur Messung des Verbrauchs eines Endverbrauchers.
    3. LeistungLeistung ist die Energie pro Zeit (kWh/h oder kurz kW).
    4. LeistungspreisDer Leistungspreis ist ein Preisbestandteil der Netznutzung. Üblicherweise wird der Leistungspreis in €/kW mit der höchsten im Jahr oder im Monat gemessenen Leistung berechnet.
    5. Liquified Natural Gas (LNG)Erdgas, das durch Abkühlung auf ca. -164 bis -161 °C verflüssigt wurde wird als LNG bezeichnet. Durch die Reduzierung des Volumens um das 600-Fache kann man sehr große Mengen transportieren und lagern.
  11. Mnach oben

    1. MarktgebietZusammenfassung von Übertragungs- und/oder Verteilnetzen zur Vereinfachung der Belieferung von Endkunden und des Handels über den sogenannten virtuellen Handelspunkt.
  12. Nnach oben

    1. Netzanschlussvertrag (NAV)Vertrag zwischen Anschlussnehmer (Eigentümer, Mieter oder Pächter) und Netzbetreiber. Er enthält u. a. die Anschrift, die Eigentumsgrenze, die Spannungsebene, das Zutrittsrecht und die Netzanschlusskapazität der Anschlussstelle. Der NAV regelt nicht die Belieferung oder die Netznutzungsentgelte der Anschlussstelle.
    2. NetzbetreiberVerantwortlicher für den Erhalt, den Ausbau und die Regelung eines Übertragungs- (National) oder eines Verteilnetzes (Regional).
  13. Onach oben

    1. Off-PeakEnergienachfrage außerhalb der Hochlastzeiten (-> Peak). Diese sind in Deutschland von Montag bis Freitag 00:00 - 08:00 Uhr und von 20:00 - 24:00 Uhr, sowie am Wochenende von 00:00 - 24:00 Uhr. Während dieser Zeit ist die Energienachfrage am geringsten.
    2. Over the Counter (OTC)Bezeichnet den Handel außerhalb des standartisierten Börsenhandels.
  14. Pnach oben

    1. PeakZeitraum der höchsten Energienachfrage (Hochlast). Diese sind in Deutschland von Montag bis Freitag 08:00 - 20:00 Uhr. Die Zeiten außerhalb der Hochlast wird als Off-Peak bezeichnet.
    2. Phelix (Physical Electricity Index)Der für Base und Peak berechnete stundengewichtete Durchschnittspreis eines Tages.
  15. Rnach oben

    1. RegelenergieWird vom Netzbetreiber zum Ausgleich unvorhergesehener Ereignisse im Stromnetz verwendet. Zur Bereitstellung von Regelenergie können schnell anlaufende Kraftwerke (Gasturbinen- oder Pumpspeicherkraftwerke) eingesetzt oder bestimmte Endverbraucher vom Netz getrennt werden.
  16. Snach oben

    1. SettlementpreisDer Preis im Handel mit Termingeschäften, der am Ende jedes Handelstages zur Bewertung des Produktes festgesetzt wird.
    2. Spannungsebene (auch Netzebene)Das Stromnetz wird in verschiedenen Spannungsebenen unterteilt. Höchstspannung -> Hochspannung -> Mittelspannung -> Niederspannung. Diese werden für verschiedene Übertragungszwecke verwendet.
    3. SpotmarktIm Gegensatz zum Terminmarkt werden die Produkte im Spotmarkt für den darauffolgenden Tag gehandelt. Üblich sind Tages- oder Stundenpreise.
    4. SpreadAls Spread bezeicnet man die Spanne zwischen Bid und Ask.
    5. StandardlastprofilStandardlastprofile bilden die wahrscheinliche Struktur des Energiebezuges eines nicht leistungsgemessenen Verbrauchers ab, das bedeutet, dass die Verbrauchsstruktur auf Basis von Kundengruppen simuliert wird. Hierbei werden je nach Verbraucherart von Netzbetreibern auch unterschiedliche Standardlastprofile verwendet.
  17. Tnach oben

    1. TerminmarktHandel von Produkten für die Energielieferung in der Zukunft (> 2Tage). In der Regel werden Wochen, Monate, Quartale und Jahre zur Preisabsicherung gehandelt.
  18. Vnach oben

    1. Virtueller HandelspunktVirtueller Handlespunkt für Käufer und Verkäufer in einem Marktgebiet.
  19. Znach oben

    1. ZertifikatehandelMarktwirtschaftliches Instrument der Umweltpolitik mit dem Ziel die im Kyoto-Protokoll festgelegten Klimaschutzziele zu erreichen. Die EU hatte festgelegt seine Treibhausgasemissionen in der Periode 2008 -2012 um acht Prozent zu reduzieren.
    2. ZählpunktÜbergabe von Energie beim Endkunden mit Messung der Verbrauchsdaten.